Vogelspinnen

Den Namen “Vogelspinnen” besitzen diese Spinnen erst seit ca. 1715. In diesem Jahr veröffentlichte Maria Sibylla Merian ihr Werk, welches Eindrücke ihrer Reise nach Surinam enthielt. Darin enthalten ist unteranderem ein Kupferstich, auf dem eine auf einem Ast sitzende Spinne zu sehen ist, die ein Kolibri verspeißt.

Bisher sind etwa 900 verschiede Arten in 116 Gattungen bekannt und beschrieben. Jährlich kommen weitere Arten und Gattungen hinzu, sodass man davon ausgehen kann, dass noch sehr viele unbekannte Vogelspinnen existieren.

Das Gift der Vogelspinnen ist für einen gesunden und erwachsenen Menschen nicht sonderlich gefährlich. Grundsätzlich kann man sagen, dass die afrikanischen und asiatischen Vogelspinnen ein stärkeren Gift besitzen, als ihre amerikanischen Verwanten. Es gibt Breichte von Symptomen, die einem Wespenstich ähneln bishin zu Schüttelfrost, Lehmungserscheinungen, Schwellungen und starken Schmerzen im betroffenen Körperteil. Bisher ist allerdings weltweit kein Fall bekannt, in dem ein Mensch durch das Gift einer Vogelspinne gestorben ist.

Seit März 2003 halte ich diese faszinierenden Tiere. Angefangen hat damals alles mit einem Besuch bei meinem jetzigen Stammtischkollegen Stephen Keeling. Kurz darauf fand die Terraristike Hamm statt, auf der ich mir auch gleich meine erste Vogelspinne gekauft habe – eine Brachypelma albopilosum. Und na ja, was soll ich sagen? Die Fazination für diese wunderschönen Tiere hat mich seit dem gepackt sodass in laufe der Jahre die ein oder andere Spinne dazugekommen ist.

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